In unserer Vertical Farm bauen wir Salate und Kräuter ganzjährig an: ressourcenschonend, wetterunabhängig und mitten auf Gut Einern. Ein realer Produktionsbetrieb, der gleichzeitig als Lernort dient.
Pflanzen wachsen in mehreren Ebenen hydroponisch – ohne Erde, mit Nährlösung in geschlossenem Wasserkreislauf.
Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden gezielt gesteuert für optimale Wachstumsbedingungen.
Deutlich weniger Wasser und Fläche als konventioneller Anbau, effiziente Energienutzung durch LED-Technologie.
Wir betreiben unsere Vertical Farm mit Überzeugung – und mit einem kritischen Blick. Denn die Technologie hat echte Schwächen: hoher Energiebedarf, mineralische Nährstofflösungen, synthetische Substrate und eine komplexe Infrastruktur, die sich nicht überall rechnet. Wir arbeiten aktiv daran, diese Zielkonflikte zu minimieren: durch Abwärmenutzung, die Anbindung an Permakulturkreisläufe auf dem Hof und eine ehrliche Auseinandersetzung damit, wo Vertical Farming sinnvoll ist – und wo nicht.
Genau das ist unser Beitrag: nicht unkritisch Technologie bewerben, sondern Vertical Farming realistisch einordnen, weiterentwickeln und als Lerngegenstand nutzen.
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Unsere Vertical Farm ist kein Demonstrationsprojekt, sondern ein echter Produktionsbetrieb. Wir bauen Salate und Kräuter an, die regional vermarktet werden.
Komplexe Zusammenhänge werden sichtbar: Schulklassen und Gruppen können direkt erleben, wie moderne Landwirtschaft ohne Erde und mit minimalem Wasserverbrauch funktioniert.
Vertical Farming verbindet Biologie, Technik und Informatik. Teilnehmende können Messungen durchführen, Daten auswerten und verstehen, wie LED-Spektren das Wachstum beeinflussen.
Die Vertical Farm eröffnet die Möglichkeit, über Klimawandel, Ernährungssicherheit und nachhaltige Produktion ins Gespräch zu kommen. Am direkten Beispiel werden dabei die Vorteile dieser Anbaumethode sichtbar.